Aktuelles

Home
 

Museum_Achtziger_Jahre_Party

28.03.2017

Stadtmuseum und Prälat-Diehl-Schule bitten zur "Achtziger Jahre Disco"

Museum_AchtzigerJahreParty

Im Radio ließ die Sängerin Nena „Neunundneunzig Luftballons“ für den Frieden steigen und wer sich fit halten wollte, zog mit Stirnband und „Legwarmer“ ins Studio. Am Abend ging es wahlweise ins Kino zu den „Neuen Männern“ oder man blieb auf dem heimischen Sofa sitzen und fand leichte Unterhaltung bei „Schwarzwaldklinik“ oder „Dallas“. So lässt sich die populäre Unterhaltungskultur der achtziger Jahre in Deutschland exemplarisch beschreiben. Interessantes aus den Achtzigern ist in der aktuellen Ausstellung im Groß-Gerauer Stadtmuseum „Wendepunkte. Was uns in den 1980er Jahren bewegte“ zu entdecken.

Die Schüler eines Geschichtsleistungskurses der Prälat-Diehl-Schule, die diese Ausstellung erarbeitet haben, wollen nun im Zuge einer 80er-Jahre-Disco den Geist der damaligen Pop-Kultur wieder aufleben lassen.

Am Freitag, 21. April 2017, ab 19 Uhr lautet das Party-Motto „Leggins, Schweißbänder und Neonshirt: das geht gar nicht oder?“. Discjockey Markus Krebs wird in der Aula der Oberstufe den Sound der Achtziger inszenieren. Jeder, der die Zeit erlebt hat, kann sich gewiss noch an den Hit „Ich will Spaß“ des deutschen Musikers „Markus“ erinnern. Oder an die zahlreichen Songs des österreichischen Sängers „Falco“, der mit seinem „Rock me Amadeus“ sogar die amerikanischen Single-Charts stürmte. „The King of Pop“ Michael Jackson landete mit dem Album „Thriller“ einen Welterfolg und Madonna erlebte den Höhepunkt ihrer Karriere mit den Hits „Like a Virgin“ oder „La Isla Bonita“.

Hierzulande wurde nach der Dominanz englischsprachiger Produktionen plötzlich wieder deutsch gesungen und nicht mehr nur in der Schlagerszene. Die Popsängerin Nena stürmte mit den besagten „Neunundneunzig Luftballons“ nicht nur die Charts in Deutschland, sondern auch in den USA und Japan. Alles war möglich, auch die Nonsens-Band „Trio“, die es fertig brachte, minutenlang „Da da da“ zu singen. Und wer es punkig liebte, für den gehörten mit den „Toten Hosen“ um Sänger Campino witzige und auch politische Liedtexte zum Programm.

Die Achtziger nahmen großen Einfluss auf die Popmusik der Folgezeit und ihre Hits sind wohl die bis heute meistgespielte und bekannteste Musik überhaupt. Am Freitag, 21. April 2017, dürfen sich die Partygäste ganz diesem Musik- und Lebensgefühl hinzugeben.
Karten für die Disco gibt es am Kiosk in der Oberstufe der Prälat-Diehl-Schule und im Stadtmuseum (während der regulären Öffnungszeiten: mittwochs und samstags 10 bis 12 Uhr, donnerstag 14 bis 17 und sonntags 13-17 Uhr). Erwachsene zahlen sechs Euro, Schüler und Jugendliche bis 18 Jahre zwei Euro. Ergänzende Auskünfte gibt gerne Museumsleiter Jürgen Volkmann (Telefon 06152/716295, E-Mail: juergen.volkmann@gross-gerau.de).