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Gedenken_Pogromnacht

02.11.2016

Gemeinsames Gedenken an Pogromnacht – Schweigemarsch und Gedenkstunde

Gedenkstein Synagoge

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ist als Reichspogromnacht in die deutsche Geschichte eingegangen. In dieser Nacht zündeten von der Volksverhetzung des Hitlerregimes verblendete Menschen Synagogen an, beschädigten jüdische Geschäfte und Wohnhäuser, plünderten fremdes Gut und quälten Bürger jüdischer Abstammung.
Dieser dunkle Tag in unserer Vergangenheit darf nicht in Vergessenheit geraten, denn er erinnert mahnend daran, wohin Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit führen können.

Um die Erinnerung an die Ereignisse der Pogromnacht wach zu halten, ruft der Magistrat der Kreisstadt gemeinsam mit den Groß-Gerauer Kirchengemeinden für Mittwoch, 9. November 2016, zur Teilnahme an einem Schweigemarsch mit anschließender Gedenkstunde am ehemaligen Standort der Groß-Gerauer Synagoge auf.

Im Gedenken an die Opfer der Pogromnacht, aber auch um ein sichtbares Zeichen gegen Fremdenhass in der Gegenwart zu setzen, startet der Schweigemarsch um 18 Uhr auf dem Groß-Gerauer Marktplatz. Von dort aus führt der Weg durch die Straßen der Innenstadt zur Synagogen-Gedenkstätte in der Adolf-Göbel-Straße.

Alle Menschen, die ein sichtbares Zeichen setzen und verdeutlichen möchten, dass Fremdenhass und Rechtsradikalismus in Groß-Gerau keine Chance haben, sind zur Teilnahme an Schweigemarsch und Gedenkfeier eingeladen.